Innenraum & Belüftung

Samstag, 28. August 2010
 / von Nahaz
 

Der Trend den Innenraum eines Gehäuses schwarz zu lackieren greift um sich und macht auch beim Aequitas nicht halt. Gerade wenn bereits ein Fenster in der linken Seitenwand zu Serienausstattung gehört, macht sich ein wenig Farbe im Inneren gut. So ganz nebenbei wirkt das matte Schwarz auch noch deutlich hochwertiger als speckiges Blech.

Bis zu vier Geräte im 5,25“ Format kann das LC-Power Aequitas aufnehmen. Die Befestigung erfolgt dabei mit einer Art “Klemmschiene“, diese Befestigungsmethode sieht man häufig bei eher günstigen Gehäusen. An der Schiene befinden sich zwei Metallstifte, die in die Schraublöcher der Geräte gesteckt werden, danach muss sie lediglich noch verriegelt werden. Der Halt, den diese Konstruktion einem 5,25“ Gerät bietet, ist noch ausreichend. Unser Testgerät lässt sich jedenfalls an der rechten Seite ohne viel Kraftaufwand bewegen. Wäre der Mechanismus auf beiden Seiten vorhanden, könnte die Stabilität deutlich erhöht werden.

Die gleiche Befestigung wird auch bei den Festplatten und bei den beiden externen 3,5” Schächten eingesetzt. Bei dem bis zu sechs Festplatten fassenden Käfig, kommt die Klemmschiene allerdings an beiden Seiten zum Einsatz. In diesem Fall geht die Stabilität dann auch in Ordnung, auch wenn das Laufwerk noch minimal im Käfig bewegt werden kann. Gekühlt werden die Datenträger von einem in der Front befindlichen 120 mm Ventilator. Dabei ist zu beachten, dass sowohl der oberste als auch der unterste Einbauplatz nicht mehr im Luftstrom des Lüfters liegen. Hier hätte LC-Power auch gut ein 140 mm Exemplar verbauen können, ausreichend Raum würde zur Verfügung stehen.

Der Mainboardträger ist als solide Platte ausgeführt und verfügt über keinerlei Öffnungen. Der Mangel an Durchbrüchen ist aber durchaus zu verschmerzen, Platz um hinter dem Tray Kabel zu verlegen gibt nämlich nicht.

Über den Umstand, dass nicht wiederverwendbare Soltbleche im Jahre 2010 alles andere als zeitgemäß sind, haben wir uns bereits an anderer Stelle dieses Reviews ausgelassen. Befestigt werden die Erweiterungskarten beim Aequitas mit ganz normalen Schrauben und das ist auch gut so. Der Platz für überlange Grafikkarten ist mit 29 cm ohne eingebaute Festplatte ausreichend, mit eingebautem Datenträger verbleiben lediglich noch 23,5 cm.

Boden und Deckel sind unauffällig, hier gibt es keine Öffnungen und entsprechend auch keine Montageplätze für weitere Lüfter.

Die Verarbeitung des Innenraumes ist gut ausgefallen, es gibt weder scharfe Kanten noch haben wir etwas an der Lackierung auszusetzen. Die Verwindungssteifigkeit fällt dagegen eher mau aus. Über die Slotbleche wurde bereits alles gesagt.