Praxiseinsatz & Test

Samstag, 14. November 2009
 / von Nahaz
 

Erwähnenswerte Probleme beim Zusammenbau gibt es nicht. Alles war passgenau gearbeitet, wie man es von einem 130€ Gehäuse erwarten darf. Die Befestigung der Festplattenkäfige und der optischen Laufwerke haben wir ja bereits angesprochen. Speziell die Käfige sind nach der Motnage sehr wackelig. Bei einem Computer der sein Dasein stets unter dem Schreibtisch fristet mag das kein Problem darstellen. Spätestens wenn ein Transport ansteht, sollte man aber eine Demontage der Festplattenkäfige in Erwägung ziehen.

Für das Netzteil wurde auf dem Boden eine verstellbare Auflageschiene angebracht. Damit wird auch überlangen Stromlieferanten immer eine ausreichende Auflagefläche bereitgestellt. Besagte Schiene wird mit zwei Schrauben auf dem Boden fixiert.

Standardmäßig setzt Thermaltake fünf Lüfter im Element V ein. Maximal können bis zu acht Ventilatoren im Gehäuse betrieben werden. Die drei Lüfter die an der Lüftersteuerung Anschluss finden, sind beleuchtet. Mit einem Druck auf den Drehknopf kann man zwischen den Farben Blau, Rot und Grün wählen. Zusätzlich gibt es noch 2 verspielte "Blinkprogramme" die bei längerem Genuss die ein oder andere Kopfschmerztablette erforderlich machen. Wer es gerne etwas zurückhaltender mag, kann mit einem weiteren Druck auf den Drehknopf die Lightshow auch komplett deaktivieren.

Position Anzahl Größe Umdrehungen pro Minute Anschluss Beleuchtung
Front 1 120mm 900/ 1200 U/Min 3pin-Molex Rot / Grün / Blau
1 120mm 1400 U/Min 4pin-Molex -
Deckel 1 200mm 600 / 800 U/Min 3pin-Molex Rot / Grün / Blau
1 (optional) 200mm - - -
Heck 1 120mm 1400 U/Min 4pin-Molex -
2 (optional) 50mm - - -
Seite 1 230mm 600 / 800 U/Min Fest in Seitenwand montierter Kontaktschalter Rot / Grün / Blau

Um die Temperaturen zu messen, setzt CaseCenter ein aus folgenden Komponenten bestehendes Testsystem ein:

  • CPU: Intel Core 2 Duo E2220 @ 2.4 GHz
  • CPU Kühler: ArcticCooling Alpine 7 Pro
  • Mainboard: MSI P35 Neo-F
  • 2x2GB DDR2-RAM
  • Sapphire Radeon HD 4350 (passiv gekühlt)
  • 160GB Seagate Festplatte
  • Rasurbo 450W Netzteil

Volllast wird mittels eines einstündigen Dauerloops des 3DMark06 bei einer Raumtemperatur von 21°C simuliert. Alle im Auslieferungszustand vorhandenen Lüfter wurden für den Test angeschlossen. Gemessen haben wir dabei die folgenden Werte:

Die gemessenen Temperaturen sind sehr positiv ausgefallen. Das ist bei der Menge an eingesetzten Lüftern allerdings auch nicht wirklich verwunderlich. Ebenso wenig verwundert dann auch die Geräuschkulisse, welche die Lüfter im Betrieb erzeugen. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, dass das Gehäuse über viele großflächige Lüftergitter verfügt, die dem Schall nicht viel entgegenzusetzen haben. Trotzdem, ein Spitzenwert von etwas mehr als 37dbA ist deutlich zu laut. Aber selbst bei minimal möglicher Drehzahl wird aus dem Element V kein Silent-Wunder.

Lüfter bei Lautstärke in dBA
Min. Regelbereich 34,9
50% 35,8
100% 37,3