Optik & Verarbeitung

Samstag, 15. Mai 2010
 / von Nahaz
 

Sowohl die Oberschale als auch beide Seiten der Roccat Kone-Max sind mit einer Gummierung überzogen, durch das matte Schwarz ist die Oberfläche relativ unanfällig für Fingerabdrücke. Die beidseitig verlaufenden Hochglanzleisten sehen nett aus und bieten einen farblichen Kontrast. Um diesen noch zu verstärken sind die erwähnten Leisten, auf Wunsch, beleuchtet. Wie wir später noch sehen werden, sind dem Farbenspiel mit der beiliegenden Software kaum Grenzen gesetzt. Selbstbewusst prangt das, ebenfalls illuminierte, Logo des Herstellers auf dem Rücken der Kone-Max.

An der linken Flanke sind die in dieser Klasse üblichen Daumentasten angebracht. Beide Knöpfe verfügen über einen knackig kurzen Tastenhub und sitzen ohne nennenswertes Spiel im Gehäuse. Die Oberfläche ist relativ glatt ausgefallen, durch die angenehme Größe ist eine problemlose Bedienung aber dennoch gewährleistet. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich dagegen keine Bedienelemente.

Insgesamt bietet die Roccat Kone-Max ganze 10 Tasten. Neben den bereits erwähnten Seitentasten, verfügt die Maus über ein 4-Wege Scrollrad. Der Druckpunkt ist in allen Fällen klar definiert und gibt keinen Grund zur Klage. Das Rad lässt sich leichtgängig bewegen und verfügt über eine dezente Rasterung. Damit der Spieler in hektischen Situationen nicht vom Scrollrad abrutscht, wurde es mit einer Gummierung versehen. Positiv aufgefallen ist uns, dass das Rad trotz 4-Wege Mechanismus ohne Spiel auskommt. Eine weitere Taste befindet sich vor dem Mausrad, im Auslieferungszustand kann damit das Windows Startmenü aufgerufen werden. Der Knopf ist recht klein und schwergängig ausgefallen, für kleine Hände ist er zudem noch schlecht erreichbar. Oberhalb des Scrollrads befinden sich dann noch die beiden Schalter mit denen die Auflösung während des Betriebs angepasst werden kann. Sie sind ebenfalls klein ausgefallen, aber nicht annähernd so schwergängig wie das vor dem Mausrad sitzende Pendant. Mittlerweile ist es zum Standard geworden, dass die Oberschale ohne Unterbrechung in die beiden Hauptasten übergeht. Das hat natürlich den Vorteil dass sie zum einen absolut fest sitzen und andererseits auch für User mit kleinen Händen gut bedienbar sind. Auch hier ist der Hub kurz ausgefallen, ein deutlich vernehmbares Klicken gibt, wie im übrigen bei allen Bedienelementen der Kone-Max, eine gute akustische Rückmeldung.

Die Unterseite hat auch einiges zu bieten. Da wäre zum Beispiel die im vorderen Bereich platzierte TCU (Tracking Control Unit). Besagte TCU soll es ermöglichen, den Sensor für unterschiedliche Unterlagen zu kalibrieren. Etwa in der Mitte des Bodens befindet sich der Pro Aim Gaming Sensor oder schlicht und ergreifend der Laser. Abschließend ist dann noch eine runde Ausbuchtung vorhanden, hier kann je nach Geschmack eines der beiliegenden Gewichte eingesteckt werden. Um ein Gewicht auszuwerfen muss der kleine, unterhalb der Ausbuchtung platzierte, Knopf gedrückt werden. Um diesen zu betätigen ist eine gewisse Kraftaufwendung unumgänglich. Ein nettes Gimmick sind die in die Gewichte integrierten Chips, sie zeigen später in der Software an mit wie viel Gramm man die Maus beschwert hat.

Die Qualität von Verarbeitung und eingesetztem Material ist erstklassig. Selbst bei übertrieben starkem Druck gibt das Gehäuse der Roccat Kone-Max keine unfeinen Geräusche von sich. Alle Tasten sitzen fest und haben bestenfalls minimales Spiel.