Praxiseindrücke

Freitag, 23. April 2010
 / von Nahaz
 

In der Praxis gefällt der Razer Nager durch geschmeidige Gleiteigenschaften. Durch den geringen Reibungswiederstand der Gleitflächen, kann die Maus ganz bequem aus dem Handgelenk heraus manövriert werden. Die Imperator liegt gut in der Hand, durch die gummierte Oberschale ist auch mit verschwitzten Händen noch ausreichend griffig. Etwas irritiert waren über den auf der rechten Seite befindlichen Wulst, legt man die Hand auf die Maus, liegt der Ringfinger direkt auf dieser Stelle auf. Wir empfanden diese Wölbung als gewöhnungsbedürftig.

Im alltäglichen Umgang mit der Imperator hatten wir die Auflösung des Lasers auf 2000 dpi eingestellt. Das hat sich für uns als der goldene Mittelweg herausgestellt, reizt man die maximal möglichen 5600 dpi aus, reicht bereits ein kleines Zucken um den Cursor in affenartiger Geschwindigkeit über den Bildschirm fliegen zu lassen. Für manche Spiele mag diese Auflösung durchaus geeignet sein, für die tägliche Arbeit ist sie sicher nicht.

Das Revier der Razer Imperator sind primär Spiele. Genau hier fühlt sie sich heimisch und kann ihre Stärken voll ausspielen. Durch ihren hochauslösenden Sensor und die guten Beschleunigungswerte ist der Nager prädestiniert für schnelle Ego-Shooter. Die erreichte Präzision ist dabei bestechend, jede noch so kleine Bewegung der Hand wird augenblicklich umgesetzt. Beim zocken hat sich auch die Möglichkeit, die Auflösung on the fly umstellen zu können positiv bemerkbar gemacht.

Wie üblich haben wir die Maus auch auf diversen Untergründen getestet. Zum Einsatz kamen ein Mauspad aus Alu, Textilmauspad, das Cover einer Zeitschrift, der unifarbene Bezugsstoff eines Sofas sowie eine weiß glänzende Kunststoffplatte. Das Resultat war eindeutig, egal auf welchem Untergrund wir die Maus auch eingesetzt haben, sie hat zuverlässig ihren Dienst verrichtet.