Praxiseinsatz

Dienstag, 15. Juni 2010
 / von Nahaz
 

In der jüngeren Vergangenheit gab es mit den günstigen Vertretern aus dem Hause NZXT öfter mal Probleme beim Zusammenbau. Ein Quell stetigen Ärgers waren diverse Gewinde, die extrem ungenau geschnitten waren. Die Abstandshalter für das Mainboard mussten da schon mal mit einer Zange in die Gewinde geprügelt werden. Solche Probleme gab es beim Vulcan nicht zu verzeichnen, alle Schrauben konnten problemlos und ohne größeren Kraftaufwand eingedreht werden. Das Thema Gewinde kann man also bei diesem Gehäuse, jedenfalls bei unserem Sample, zu den Akten legen.

Das NZXT Vulcan verfügt gleich über zwei Lüftercontroller, jeder davon kann zwei Lüfter regeln. Die Anschlüsse sind als Kabelpeitsche ausgeführt, hier dürfte die Länge gerne etwas großzügiger bemessen sein. Da kein Tachosignal ausgegeben wird, müssen wir die Drehzahl der Ventilatoren leider schuldig bleiben.

Position Anzahl Größe Umdrehungen pro Minute Anschluss Beleuchtung
Front 1 120mm N/A 3pin-Molex -
Deckel 1 (+1 optional) 120mm N/A 3pin-Molex Orange
Heck 1 (optional) 120 mm - - -
Linke Seite 1 (optional) 200 mm - - -
Boden - - - - -

Einige interessante Details sind uns dann noch während des Zusammenbaus aufgefallen die wir nicht verschweigen wollen. Zum einen besteht die Möglichkeit den Festplattenkäfig, nach dem Lösen von vier Schrauben, zu demontieren. So schafft man zwar noch mehr Platz für sperrige Erweiterungskarten beraubt aber die Festplatten jeder Kühlung, da diese dann in die beiden verbleibenden unbelüfteten 3,5“ Schächte wandern müssen. Eine Leuchte die den Betriebszustand signalisiert gibt es im eigentlichen Sinne nicht, dafür wird eine schmale Leiste in der Front orange illuminiert. Deaktiviert man aber die Lüfterbeleuchtung, wird die erwähnte Leiste ebenfalls dunkel.