
NZXT wollte mit dem Vulcan ein kleines Gehäuse schaffen, dass man sich mal eben schnell unter den Arm klemmen kann um damit zu nächsten LAN-Party zu gehen. Mit den kompakten Abmessungen, einem Leergewicht von 5,8 kg und dem praktischen Tragegriff wird dieses Ziel dann auch grundsätzlich erreicht. Dabei ist allerdings zu sagen, dass wir an der Stabilität der Befestigung des besagten Griffs so unsere Zweifel haben. Dass die Befestigungsmechanismen für ODD und Erweiterungskarten durch Rändelschrauben realisiert wird, findet unsere Zustimmung. Insgesamt geht auch die Verarbeitung noch als vernünftig durch, schiefgeschnittene Gewinde, oder ähnliches, konnten wir diesmal jedenfalls nicht feststellen. So richtig warm werden wir mit dem NZXT Vulcan trotzdem nicht, das liegt speziell an zwei Faktoren. Zum einen sind die Lüfter zu laut, da hätte sich der Hersteller die Lüftersteuerung(en) sparen können, alles oberhalb des minimalen Regelbereiches ist für empfindliche Ohren nicht akzeptabel. Der andere Punkt wäre die Materialanmutung. Das für die Frontpartie eingesetzte Plastik fühlt sich einfach billig an und sieht auch so aus. Bei einem Gehäuse, das immerhin knapp 60€ kostet, darf der Käufer durchaus ein Material erwarten, dass etwas hochwertiger ausfällt. Das kürzlich von uns getestete CM-690 II von Cooler Master kostet im günstigsten Fall lediglich 10€ mehr und ist, abgesehen von der Größe, in wirklich allen Punkten haushoch überlegen. Wer primär ein kleines und transportables Gehäuse sucht, hauptsächlich mit Kopfhörer spielt und sich nicht an dem billig anmutenden Material stört , kann zugreifen. Alle anderen sollten sich nach einer Alternative umsehen, denn die gibt es in diesem Preissegment durchaus.
Plus:
Minus:
Das Testmuster wurde uns von Caseking zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

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