Geliefert wird das NZXT Vulcan in einem schlichten beigefarbenen Karton. Hochglanzoptik gibt es ebenso wenig wie Abbildungen des Produktes im eigentlichen Sinne. Die Transportsicherung wird wie üblich durch Formteile aus XYZ und einer robusten Plastikfolie gewährleistet.
Design ist und bleibt natürlich Geschmackssache, darüber muss man nicht diskutieren. Die kantige Formensprache des Vulcan wird aber in jedem Fall polarisieren, das ist sicher. Uns erinnert das Gehäuse jedenfalls, von der Optik her, an ein Kofferradio aus den 60er Jahren.
| Technische Daten | NZXT Vulcan |
|---|---|
| Tiefe (mm) | 406 |
| Breite (mm) | 180 |
| Höhe (mm) | 422 |
| Gewicht (kg) | 5,8 |
| Mainboard Formfaktor | µATX |
| Material | Stahl, Kunststoff |
Wirklich klein ist das NZXT Case nicht ausgefallen, es gibt Midi-Tower deren Abmessungen auch nicht unwesentlich größer sind. Das Vulcan soll in erster Linie User ansprechen, die ihren PC öfter transportieren, dem entsprechend ist ein niedriges Gewicht schon fast Pflicht. Mit einem Leergewicht von lediglich 5,8 kg wurde dieses Ziel dann auch locker erreicht.
Das Zubehör ist übersichtlich ausgefallen, es gibt fünf Tütchen mit diversen Schrauben, vier Einbauschienen für optische Laufwerke und einen Kunststoffgriff der auf dem Deckel befestigt werden kann. Kabelbinder haben leider nicht den Weg in die Zubehörschachtel geschafft.
Die Montageanleitung besteht aus einem großen Faltblatt. Entfaltet man es komplett, liegt die Größe irgendwo zwischen einer Tageszeitung und dem Bauplan eines Einfamilienhauses. Die Zeichnungen sind so groß ausgefallen, dass selbst stark Weitsichtige sie ohne Brille erkennen können. In insgesamt sieben Sprachen werden die einzelnen Arbeitsschritte knapp aber ausreichend erklärt. Insgesamt ist die Anleitung verständlich, auch Anfänger sollten hier keine Probleme bekommen.