Im alltäglichen Einsatz schlägt sich die MS-Tech X35 wacker. Sie liegt überaus angenehm in der Hand, ihren Teil dazu tragen auch die seitlich angebrachten Gummieinlagen bei. Komfortabel mögen diese Einlagen sein, aber die vielen feinen Rillen setzen sich schnell mit Staub zu, eine gründliche Reinigung ist hier äußerst mühsam. Schwächen bei der Ergonomie konnten wir nicht feststellen, selbst nach mehreren Stunden Dauereinsatz traten keine Ermüdungserscheinungen auf. MS-Tech wird die Maus explizit nicht als Gamer-Maus bewerben, sondern als “Professional Allrounder“. Nichtsdestotrotz kann man die X35 durchaus auch für das eine oder andere Spielchen einsetzen. Hier zeigt sich dann allerdings auch, dass der Hersteller gut daran tut den Nager nicht in die Gamer-Maus-Ecke einzuordnen. In Sachen Präzision und Agilität liegen die deutlich teuren Spielemäuse spürbar in Front. Für das Spiel zwischendurch taugt die X35 aber natürlich allemal. Letztlich machen sich die genannten Schwächen dann auch primär bei schnellen First-Person-Shootern bemerkbar.
Natürlich haben wir auch den MS-Tech-Nager auf verschiedenen Oberflächen eingesetzt. Hier kamen ein schwarzes Alu-Pad, das Cover einer Zeitschrift, ein Textil-Mauspad, der unifarbene Bezugsstoff eines Sofas und eine glänzend weiße Kunststoffplatte zum Einsatz. Während des Tests hat sich gezeigt, dass die X35 Probleme mit Oberflächen hat, die über einen hohen Weißanteil verfügen. Je höher der Anteil besagter Farbe ist desto eher passiert es, dass der Cursor springt. Auf der reinweißen Plastikplatte war der Mauszeiger dann auch erwartungsgemäß nicht mehr zu bewegen. Den Rest des Testparcours bewältigte der Nager dagegen ohne Probleme.