Innenraum & Belüftung

Montag, 10. Mai 2010
 / von Nahaz
 

Der Innenaufbau des MS-Tech Raptor ist durch und durch konservativ aufgebaut. Das Platzangebot ist für ein Gehäuse dieser Größe ausreichend.

Bis zu vier Geräte im 5,25“ können im Raptor-Case verbaut werden, die Befestigung erfolgt dabei mittels speziellen Schrauben. Diese werden durch einen im Käfig eingelassenen Gummiring gesteckt und bieten so eine Entkopplung der 5,25“ Geräte. Das System ist simpel, bietet aber den Laufwerken einen einwandfreien Halt.

Die Befestigung von bis zu sechs Festplatten erfolgt exakt wie bei den optischen Laufwerken. Lediglich der externe 3,5“ Schacht muss mit konventionellen Schrauben auskommen. Auch hier gibt es am Sitz der Komponenten nichts auszusetzen, alles sitzt fest an seinem Platz und bleibt auch bei einem Transport an Ort und Stelle.

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Wenig gibt es über die Innenseiten von Deckel und Boden zu berichten. Während es beim Deckel keinerlei Öffnungen gibt, existieren am Boden zwei Lufteinlässe die wohl die Montage von zwei 80 mm Lüftern zulassen würden. In den offiziellen Spezifikationen ist davon allerdings nicht die Rede, von einem Einsatz würden wir ohne Filter ohnehin abraten.

Für Erweiterungskarten befinden sich sieben Slots im MS-Tech Raptor. In dieser Preisklasse nicht unbedingt selbstverständlich sind hier die wiederverwendbaren Slotbleche. Die maximale Länge der Expansionskarten liegt bei 320 mm. Wird auf gleicher Höhe eine Festplatte befestigt, schrumpft der Platz um 58 mm plus der Länge des SATA-Steckers. Die Befestigung der Karten erfolgt mittels konventioneller Schrauben. Um das Belüftungskonzept zu erweitern, besteht im Heck die Option einen weiteren 120 mm Lüfter zu verbauen. Alternativ können hier auch Ventilatoren der Größe 80 / 92 mm eingesetzt werden. Das Netzteil sitzt entsprechend der ATX-Norm unter dem Deckel und wird ebenfalls mit normalen Schrauben fixiert. Für Freunde des wassergekühlten PCs hat MS-Tech dem Raptor auch noch zwei Schlauchdurchführungen spendiert.

Die Verarbeitung des Innenraums ist ebenfalls gelungen. Alle Bleche sind gefalzt, lediglich dort wo der I/O Shield später seinen Platz findet gibt es eine scharfe Kante. Ansonsten gibt sich der Hersteller wirklich Mühe dass man sich beim Zusammenbau keine Verletzungen zuzieht. An der Ecke vom 5,25“ Käfig wurden sogar spezielle Gummistöpsel verbaut, damit man sich an den spitzen Kanten nicht schneidet. Das einzige was negativ auffällt ist die dürftige Verwindungssteifigkeit, hier machen sich die bereits erwähnten dünnen Bleche bemerkbar.