Geliefert wird das 800D in einem schwarzen Karton mit den Ausmaßen einer Fertiggarage. Die Verpackung unseres Testmodells hat durch den langen Transport aus den USA etwas gelitten. Zwei Formteile aus Styropor sowie eine Kunststofffolie haben das Gehäuse aber vor der rauen Behandlung von UPS geschützt. Zusätzlich wird die komplette Front noch mit einer dünnen Folie versehen. Die Kartonage wird natürlich von den verschiedensten Produktabbildungen verziert. Alles ist sehr sachlich und schlicht gehalten, "schwarzes Gehäuse auf schwarzem Grund" lautet das Motto.
Die Linienführung darf getrost als monolithisch gelten. Das Nachtschwarze Obsidian Gehäuse verzichtet auf jegliche Designspielereien. Die Front ist durchgehend glatt und verfügt über keinerlei Belüftungsöffnungen. Freunde von Kunststofffronten im "Transformers-Look" und beleuchteten Lüftern werden sich mit Grausen abwenden.
| Technische Daten | Corsair Obsidian 800D |
|---|---|
| Tiefe (mm) | 609 |
| Breite (mm) | 229 |
| Höhe (mm) | 609 |
| Gewicht (kg) | 16 |
| Mainboard Formfaktor | µATX, ATX, E-ATX |
| Material | Stahl, Aluminium |
Nein, das 800D ist eher nicht für den Transport zur nächsten Lan-Party geeignet, mit seinen 16kg Leergewicht baut man besagte Veranstaltung besser Zuhause um das Corsair-Case auf. Die Abmessungen sind beeindruckend, das Gehäuse wirkt durch sein schnörkelloses Erscheinungsbild allerdings nicht so klobig wie man anhand der nackten Zahlen vermuten könnte.
Die Pappschachtel die den Lieferumfang enthält ist prall gefüllt. Im Einzelnen enthält sie:
Eine Anleitung im eigentlichen Sinne lässt sich beim Obsidian 800D leider nicht finden. Stattdessen liegt ein Faltblatt bei, welches eine detaillierte Explosionsskizze zeigt. Ein Hinweis deutet an, dass die komplette Montageanleitung von der Corsair Homepage bezogen werden kann. Wir sind der Meinung dass bei einem Gehäuse, gleich welcher Preisklasse, eine gedruckte Anleitung Pflicht ist.