
Im hart umkämpften Bereich der Computergehäuse bis 100€ hat Cooler Master mit dem CM-690 II ein heißes Eisen im Feuer. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf einem hohen Niveau, die Belüftungsmöglichkeiten sind üppig und selbst die schraubenlosen Befestigungssysteme müssen sich nicht verstecken. Löblich ist auch dass der Hersteller fast überall an Staubfilter gedacht, lediglich für die Lüfter in der linken Seitenwand fehlen sie. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass es an dieser Stelle auch bei keinem anderen Hersteller Staubfilter gibt. Ein kleiner Makel wäre dann aber der Filter für das Netzteil. Es ist ja schön und gut, dass überhaupt einer vorhanden ist, aber warum ist er nicht von außen zugänglich? In der aktuellen Version muss man zum Auswaschen des Filters mühsam das Netzteil ausbauen, das haben wir schon deutlich besser gesehen. Besonders gut hat uns dagegen das Festplattendock gefallen, es ist formschön in den Deckel integriert und hat sich im Alltag als ausgesprochen praktisch erwiesen. Das einzige was an diesem Gehäuse wirklich stört, ist die Lautstärke. Zwar ist das CM-690 II noch kein richtiger Krawallbruder, aber es ist doch deutlich hörbar und kann beim arbeiten schon störend wirken. Vielleich baut Cooler Master bei einem kommenden CM 690 III ja eine Lüftersteuerung ein? Erhältlich ist das CM-690 II in der “Advanced Version“ ab 74€, die Lite-Version ohne VGA-Halter kostet im günstigsten Fall mit rund 70€ auch nicht wesentlich weniger. Für den minimalen Aufpreis würden wir zur “Advanced-Edition“ raten, der Kartenhalter kann beim Transport wertvolle Dienste leisten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit wirklich sehr gut ausgefallen. Cooler Master zeigt mit dem CM-690 II, wie viel Gehäuse man heute schon für schlappe 70€ bekommen kann, Prädikat empfehlenswert!
Plus:
Minus:
Das Testsample wurde uns von Coolermaster freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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