Auffälligkeiten während des Zusammenbaus gibt es in diesem Fall nicht zu verzeichnen. Die Passgenauigkeit ist exakt so, wie es sich für ein Gehäuse dieser Preisklasse auch gehört. Durch das großzügige Platzangebot lässt sich im Innenraum sehr gut arbeiten. Ausgesprochen gut hat uns gefallen, dass Antec bei der Befestigung der Komponenten auf konventionelle Schrauben setzt. Ein sicherer Sitz der Hardware ist so auch beim Transport unter nahezu allen Umständen gegeben. Negativ sind uns die labilen Klappen an den 5,25“ Schächten aufgefallen. Beim Öffnen ist Fingerspitzengefühl gefragt, das eingesetzte Material ist ziemlich dünn ausgefallen und verleiht der ganzen Konstruktion eine gewisse Instabilität. Dass wir uns das nicht einbilden, zeigt die Montageanleitung des Schwestermodells DF-30. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass selbst beim Musterexemplar für die Anleitung ein Teil der Klappe abgebrochen ist.
Ganze sieben Lüfter befinden sich bereits ab Werk im DF-85. Ein weiterer kann optional auf Höhe der Erweiterungskarten befestigt werden. Alle Lüfter werden über einen 4pol-Molex-Stecker angeschlossen und verfügen über keine Tacholeitung. Eine zentrale Lüftersteuerung ist nicht vorhanden, dafür können die drei Frontlüfter einzeln stufenlos geregelt werden. Die verbleibenden vier Ventilatoren bieten dagegen nur eine in zweistufige Regulierung, die dazugehörigen Schalter befinden sich am Heck.
| Position | Anzahl | Größe | Umdrehungen pro Minute | Anschluss | Beleuchtung |
|---|---|---|---|---|---|
| Front | 3 | 120 mm | N/A | 4pol-Molex | Rot |
| Deckel | 2 | 140 mm | N/A | 4pol-Molex | - |
| Heck | 2 | 120 mm | N/A | 4pol-Molex | Rot |
| Boden | - | - | - | - | - |