Schon beim Auspacken der Maus fällt auf, wie klein sie ist. Nutzer mit großen Händen können die Maus nicht bequem nutzen. Auch für längere Benutzung ist die Cue ungeeignet. Hier fällt deutlich auf, dass die Ergonomie hinter dem Designaspekt zurückstecken musste. Allerdings ist Speedlinks Apple Pendant auch nicht für ausufernde Gamingsessions oder als Arbeitsgerät gedacht, sondern eher als HTPC Maus, die im Wohnzimmer eine gute Figur machen soll, oder alternativ für die mobile Nutzung an Notebooks. Außerdem glänzt die Magic Mouse auch nicht durch hohe Ergonomie.
Aus diesem Grund entfällt in diesem Test auch die Prüfung auf Spiele- und Officeeignung, da die Maus eindeutig gänzlich ungeeignet ist. Die vom Hersteller angegebenen acht Meter Reichweite des Funkempfängers wurden problemlos erreicht, die Cue eignet sich also auch für den Einsatz in großen Zimmern oder bei Präsentationen als Presenter-Ersatz. Die Übertragung klappt allerdings nicht immer verzögerungsfrei.
Die vorhandenen Multitouch-Gesten entsprechen denen der Magic Mouse (ein Finger Mausradscroll (vertikal/horizontal), zwei Finger Seite vor/zurück), welche allerdings noch mehr Gesten bietet, die Erkennung fühlt sich allerdings zäher an, als beim Konkurrenten und ist manchmal auch nicht ganz präzise. Außerdem funktionieren die Mausklicks nach wie vor konventionell und nicht über die Multitouch Oberfläche, wie bei Apple. Die Klickmechanik gefällt; sie ist mit einem präzisen Druckpunkt ausgestattet und das Klickgeräusch ist nicht aufdringlich laut.
Positiv hervorzuheben ist, dass der Sensor sowohl auf hellen, als auch auf dunklen Untergründen, sowie Glas und Stoff funktioniert. Die Gleitfüße sind angenehm leise, haken allerdings etwas auf Stoffpads.