Praxiseinsatz

Mittwoch, 6. Oktober 2010
 / von Nahaz
 

Es kommt eher selten vor, dass wir Probleme beim Zusammenbau zu verzeichnen haben. Auch beim NZXT Phantom gibt es diesbezüglich keine Auffälligkeiten zu vermelden, in der jüngeren Vergangenheit war das ja bei Gehäusen dieses Herstellers nicht immer der Fall.

Das Belüftungskonzept des Phantom darf man durchaus als ungewöhnlich bezeichnen. Im Auslieferungszustand besteht faktisch kein Luftzug, der durch den Innenraum zieht, wie man ihn von anderen Gehäusen kennt. Stattdessen saugen an der linken Seitenwand zwei 120 mm Ventilatoren Frischluft an und leiten diese direkt zu den beiden Festplattenkäfigen, auf der rechten Seite kann die erwärmte Luft dann durch ein Gitter wieder entweichen. Um einen konventionellen Luftstrom im Gehäuse zu erzeugen, wäre es nötig den optionalen 140 mm Lüfter in die Front einzubauen. Allerdings ist fraglich ob von der angesaugten Luft viel beim Mainboard und den Erweiterungskarten ankommt, nachdem sie bereits durch die Festplattenkäfige geleitet wurde. Damit das Board und die Karten dennoch etwas Kühlung abbekommen, kann optional ein 200 mm Lüfter in der linken Seitenwand montiert werden. Abgeführt wird die von den Komponenten erhitze Luft dann durch einen 120 mm Lüfter im Heck und von bis zu zwei 200 mm Ventilatoren im Deckel. Durch je einen 3pin-Molex Stecker können bis zu fünf Lüfter an der integrierten Lüftersteuerung angeschlossen werden, die dafür vorgesehenen Kabel sind dabei in ausreichender Länge ausgeführt.

Position Anzahl Größe Umdrehungen pro Minute Anschluss Beleuchtung
Front 1 (optional) 140 mm - - -
Seite 2 120 mm 1200 U/Min 3pin-Molex -
1 (optional) 200 mm - - -
Deckel 2 (1 optional) 200 mm 800 U/Min 3pin-Molex Blau
Heck 1 120 mm 1200 U/Min 3pin-Molex -