Auch die Frontpartie ist unverändert geblieben, bei den später im Handel erhältlichen Gehäusen wird allerdings, an der am Lüftergitter befindlichen Plakette noch die Gehäusebezeichnung aufgedruckt sein. Durch die neue Farbgebung wirkt das Hornet SE nun etwas hochwertiger und auch erwachsener. Die Lackierung selbst ist übrigens ohne Fehl und Tadel, in Zeiten in denen selbst die renommierten Hersteller in dieser Disziplin schwächeln, darf man das ruhig einmal erwähnen.
Einer der größten Kritikpunkte am MS-Tech Raptor war der fehlende Staubfilter für den Frontlüfter. Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass ein solcher nun vorhanden ist. Bei dem uns vorliegenden Modell war der Filter allerdings ungünstig hinter dem Ventilator positioniert, was die Reinigung unnötig erschwert. Wenn Abstriche bei der Beleuchtungsintensität nicht weiter relevant sind, kann der Filter aber auch problemlos vor dem Lüfter montiert werden.
Auch bei den Frontanschlüssen hat der Hersteller aufgerüstet. Die SE-Version bietet nun:
Im Vergleich zur vorherigen Generation, wurde einer von drei USB 2.0 Ports durch einen aktuellen USB 3.0 Anschluss ersetzt. Sehr schön ist der Umstand, dass MS-Tech dem Käufer die Auswahl zwischen eSATA und USB 3.0 lässt, viele Hersteller bieten lediglich eine von beiden Schnittstellen. Als eines der ersten Gehäuse überhaupt, verfügt das Hornet SE über einen USB 3.0 Port der an einem internen Header angeschlossen werden kann. Hier ist MS-Tech fast schon einen Schritt zu weit voraus, erst langsam kommen erste Boards auf den Markt, die einen entsprechenden internen Anschluss bieten. Wer nicht bereit ist, in ein solches Mainboard zu investieren, kann den Stecker auch ohne Probleme mit einem USB 2.0 Header verbinden.
Unverändert ist das Design der linken Seitenwand geblieben. Hier befindet sich nach wie vor eine auffällige Kunststoffblende, die zwei 120 mm Lüfter verbirgt.
Ganz in trendigem Schwarz präsentiert sich der Innenraum, auch hierbei handelt es sich um eine der Neuerungen. Durch die Lackierung wirkt das Innere nun deutlich hochwertiger als bisher. Die Verarbeitungsqualität ist bereits bei unserem Vorserienmodell schon sehr gut ausgefallen, scharfe Kanten gibt es auch in entlegenen Winkeln nicht und auch die Lackierung ist feinsäuberlich aufgetragen. Am Aufbau des Innenraumes hat sich dagegen nichts geändert, das schließt natürlich auch die solide Befestigung von Laufwerken und Erweiterungskarten mit ein.
Auch in Sachen Belüftung ist alles beim Alten geblieben, warum sollte man auch etwas ändern? Sowohl die Temperaturen als auch die Lautstärke waren mehr als nur in Ordnung. Da sich das Belüftungskonzept nicht verändert hat, es bleibt bei drei 120 mm Lüftern, verzichten wir auf neue Messungen und verweisen auf den Test des Vorgängermodells.
| Position | Anzahl | Größe | Umdrehungen pro Minute | Anschluss | Beleuchtung |
|---|---|---|---|---|---|
| Front | 1 | 120mm | N/A | 4pol-Molex | Rot |
| Deckel | - | - | - | - | - |
| Heck | 1 (optional) | 120mm | - | - | - |
| Seite | 2 | 120mm | N/A | 4pol-Molex | Rot |
| Boden | - | - | - | - | - |