Eine “Besonderheit“ ist uns beim Zusammenbau des Testsystems aufgefallen, die wir in dieser Form von Lian Li noch nicht kannten, bzw. so überhaupt noch nicht gesehen haben. Unser Testmainboard will einfach nicht so richtig passen. Die Vorrichtung für die Befestigung der Erweiterungskarten ist zu dicht an den Audioanschlüssen und verhindert so, dass das Board korrekt mit den Abstandshaltern verschraubt werden kann.
Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass die Qualität von Verarbeitung und Material sich auf gewohnt hohem Lian Li Niveau bewegt. Hier gibt es an keiner Stelle scharfe Kanten und auch die Oberflächen sind makellos. Negativ aufgefallen ist uns allerdings die eher magere Verwindungssteifigkeit, hier hätte eine Querstrebe im unteren Bereich sicher Wunder wirken können.
Standardmäßig besitzt das Lian Li T60 keine Einbauplätze für Lüfter, optional kann eine Blende erworben werden, die an der Front verschraubt wird. Hier besteht dann die Möglichkeit, bis zu zwei 120 / 140 mm Ventilatoren zu montieren. In diesem Fall ist die maximale Länge der Erweiterungskarten allerdings begrenzt. Da uns die angesprochene Blende zum Test nicht vorliegt, verzichten auf die sonst üblichen Messungen von Lautstärke und Temperatur.