Im Office Praxistest schlägt sich die Tastatur eher Mau. Das mittelmäßige Tippgefühl macht längeres Schreiben sehr unangenehm, die sehr empfindliche Maus tut ihr übriges dazu. Zusätzlich prellen die Tasten sehr häufig, was zu Dopplungen von Buchstaben führt. Die kleinen Notebooktasten und die Platzierung der Pfeiltasten direkt neben bzw. unter Shift und Enter führen oft zu Fehleingaben, da man leicht unabsichtlich die Pfeil-hoch-Taste erwischt. Auch die aufgrund der Pfeiltasten klein ausgefallene rechte Shift Taste führt häufig zu Fehleingaben. Durch die fehlenden Status LEDs merkt man nicht, wenn versehentlich Feststelltasten aktiviert werden.
Besser sieht es im HTPC Test aus, auch wenn die Tastatur hier auch nicht voll punkten kann. Das Tippgefühl fällt hier weniger ins Gewicht, dafür fällt beim Navigieren durch Medienordner und beim Surfen die Maus noch unangenehmer auf. Das größte Problem im Test stellte allerdings die Reichweite des Funkempfängers dar: die versprochenen zehn Meter erreicht die Tastaur nicht mal ansatzweise. Schon bei etwas über zwei Metern doppeln sich Tastendrücke oder bleiben aus.
Zum Spielen ist die Tastatur gänzlich ungeeignet, da zum Einen die Tasten sehr klein sind und keine präzise Rückmeldung bieten, zum Anderen bei Manövern wie dem berühmten Duck-Strafe-Jump oder anderen Tastenkombinationen, die beim Spielen vorkommen manchmal Tastendrücke nicht erkannt werden. Die Neigung der Tastatur ist fest, was aber nicht weiter negativ auffällt, weder im Office-, noch im Medienbetrieb. Allerdings klappern sowohl Tasten als auch die Tastatur selbst beim Tippen. Die Gummifüße der Tastatur bieten mittelmäßigen Halt. Auf Glas, Jeansstoff und Autositzen verritscht sie gar nicht, dafür umso leichter auf lackiertem oder beschichtetem Holz. Je nach Einsatzgebiet sollte man hier selbst noch nachbessern.